Integrationsbetrieb

 

Das Café-Bistro GLASHAUS wurde im Mai 2006 eröffnet. Das Integrationsunternehmen hat sich zur Aufgabe gemacht, Menschen mit Behinderung eine Arbeitstätigkeit in einem normalen Arbeitsverhältnis zu ermöglichen.


 

VORAUSSETZUNG.

 

TEAM.

 

PRAKTIKA.

Integrationsunternehmen  werden vom Gesetzgeber in §132 SGB IX als besondere Betriebe des allgemeinen Arbeitsmarkts definiert. Sie bieten dauerhafte Arbeitsplätze zu tariflichen oder ortsüblichen Konditionen und erwirtschaften die zur Kostendeckung notwendigen Umsätze durch Teilnahme am allgemeinen Wirtschaftsleben. Als Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarkts werden sie von ihren Gesellschaftern in eigener Verantwortung geführt. Es gibt eine öffentliche Unterstützung in Form von Nachteilsausgleichen. Diese dient nicht der Abdeckung unternehmerischer Risiken, sondern dem Ausgleich der betriebswirtschaftlichen Nachteile, die durch die besondere Zusammensetzung der Belegschaft entstehen.

Im Team der 20 Mitarbeiter sind deshalb derzeit 10 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einer Behinderung mit einem normalen Arbeitsvertrag beschäftigt. Zwei Mitarbeiter haben ihren Arbeitsschwerpunkt im Küchenbereich, die anderen Mitarbeiter sind im Service, im Thekenbereich und im hauswirtschaftlichen Bereich beschäftigt.
Der überwiegende Teil der Mitarbeiter mit einer Behinderung konnte aus der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) in den Integrationsbetrieb wechseln.

Neben der festen Beschäftigung von Menschen mit Behinderung bietet das Café-Bistro GLASHAUS auch fortlaufend Praktikantinnen und Praktikanten die Möglichkeit zu einer beruflichen Orientierung und Erprobung.


Unterstützung und Beratung

Als Partner unseres Integrationsunternehmens bietet das Integrationsamt des Kommunalverbands Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS) eine fortlaufende Unterstützung und Beratung.
Der Integrationsbetrieb Café-Bistro GLASHAUS erwirtschaftet zwischenzeitlich dank des guten Zuspruchs an Gästen ein ausgeglichenes Geschäftsergebnis. Dazu trägt die Lebenshilfe Lörrach e.V. mit einer administrativen Unterstützung des Betriebs im Personal- und Buchhaltungsbereich bei.

Für die Mitarbeiter mit einer Behinderung erfolgt ein Lohnzuschuss als sogenannter „Minderleistungsausgleich“ von Seiten des KVJS und des Landkreises Lörrach. Diesen Lohnzuschuss können grundsätzlich alle Betriebe erhalten, die „besonders betroffene“ Menschen mit einer Schwerbehinderung beschäftigen.
Für die Einrichtung des Gastronomiebetriebs hat der KVJS eine finanzielle Unterstützung in Form eines Zuschusses und eines Darlehens geleistet.
Die „Aktion Mensch“ hat in den ersten fünf Jahren des Bestehens des Betriebs die Personal- und Mietkosten bezuschusst.